AWO Rudi-Tonn-
Altenzentrum
Hürth
Aktuelles

aus dem AWO Rudi-Tonn-Altenzentrum
in Hürth

Interview mit Frau Boin

Liebe Frau Boin, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein paar Fragen nehmen. Seit wann malen Sie und wie kamen Sie dazu?

Diese Zeit nehme ich mir sehr gern. Von meinem Elternhaus (beide Eltern waren Lehrer) wurde Kunst früh gefördert. Mein Bruder Hein Driessen gehört zu den bekanntesten Malern am Niederrhein (dort lebten wir früher). Für mich wurde Malen in den 1980er-Jahren zum Lebensmittelpunkt.

Welchen Stil bevorzugen Sie?

Ich habe über die vielen Jahre hinweg meinen eigenen Stil entwickelt. Am liebsten verwende ich Acrylfarben, mein Repertoire reicht von Abstrahieren bis zur Abstraktion. Und ich mag Collagen, die von mir gespachtelt und mit diversen anderen Materialien, wie Sand, bereichert werden. Ich stelle auch Glückwunsch- und Grußkarten her.

Was bedeutet Ihnen die Kunst?

Beim Malen kann ich mich in meine Bilder hineinversetzen und lebe förmlich in ihnen. Mein Mann verstarb 1994 viel zu früh. In dieser schweren Zeit war Malen eine gute Therapie für mich.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

Vielen Dank für Ihren Besuch.

Frau Boin lebt seit zwei Jahren im Rudi-Tonn-Altenzentrum und geht auch hier ihrem größten Hobby nach. (01.07.2024)